Seminar Anwendungsentwicklung für Smartphones
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Anwendungsentwicklung für Smartphones
Mit der Einführung des iPhone der Firma Apple wurde der Handymarkt revolutioniert. Gab es vorher hauptsächlich für den Business-Bereich Smartphones der Firma RIM (Blackberry), die hauptsächlich als "E-Mail-Maschinen" fungierten, so sind Smartphones mittlerweile auch bei Privatanwendern sehr verbreitet. Aufgrund der hohen Funktionalität von Smartphones, der relativ günstigen Preise und der einfachen Anpassbarkeit durch eigene Apps werden Smartphones mittlerweile auch für die militärische Nutzung hochinteressant.
Dieses Seminar befasst sich ausschließlich mit Smartphones die unter den Betriebssystemen iOS (Apple), Blackberry (RIM), Android (google) und Windows Phone 7 (Microsoft) betrieben werden.
Vorbesprechung
Die Vorbesprechung zu diesem Seminar findet am Freitag, 17.6. statt um 13:00 in Raum 0301, Geb. 41/300.
Im Rahmen dieser Vorbesprechung werden auch die untenstehenden Themen verteilt.
Die Anzahl der Teilnehmer ist auf maximal 10 beschränkt.
Das Seminar findet im Herbsttrimester an zwei Blockterminen statt. Die Termine sind:
- Dienstag, 29.11.11, 13:15 - 17:30 Vorträge 1-5
- Dienstag, 6.12.11 13:15 - 17:30 Vorträge 6-10
Themen / Themenvorschläge
Bei den vorgeschlagenen Themen handelt es sich um eine Ideensammlung von möglichen zu untersuchenden Aspekten für das jeweilige Thema.
Die Nummerierung gibt die Reihenfolge der Abgabe bzw. des Vortrages vor. In der Einführungsveranstaltung wählen die Studenten das jeweils zu bearbeitende Thema aus. Der erläuternde Text gibt Vorschläge zur Bearbeitung des Themas vor, der genaue Umfang wird noch individuell mit dem jeweiligen Betreuer festgelegt.
Thema | Inhalt | Bearbeiter |
1. | In dieser Ausarbeitung ist zu überprüfen, welche Konzepte und Funktionalitäten die Smartphones bieten - es ist insbesondere zu analysieren, welche Geräte für den Businessmarkt und welche für den Endkonsumentenmarkt entworfen wurden, welche Funktionalitäten diese bieten, wo es Überschneidungen gibt und ob es offene oder geschlossene Systeme sind. | Marcus Eckert |
2. | Jeder Hersteller hat eigene Richtlinien, wie seine GUI auszusehen hat und wie der Benutzer in dieser GUI mit dem Smartphone interagieren kann. In dieser Ausarbeitung werden die Richtlinien für die Erstellung einer GUI vergleichend aufgeführt. | Alexander Reeb |
3. | Bei diesem Thema soll untersucht werden, ob die lokalen Daten auf den Smartphones verschlüsselt und wie sicher diese Schlüssel sind. Wo bestehen Angriffspunkte? Können Datenübertragungen ausgelesen werden oder sind diese auch verschlüsselt? Wie läuft die Synchronisation mit Einzelplatzrechnern und Servern ab? Gibt es hier Angriffspunkte? | Robert Hebestreit |
4. | Wie können Smartphones fernverwaltet und fernadministriert werden? Welche Software wird hierfür benötigt. Wie können Smartphones ferngesperrt und/oder ferngelöscht werden? Wie kann man Smartphones den gängigen Unternehmenssicherheitsrichtlinien entsprechend einschränken? | Stephan Mehner |
5. | Jeder Smartphone-Hersteller hat eigene App-Stores. Während die Stores von Apple, Blackberry und Microsoft geschlossene Systeme sind, wirbt Android mit Offenheit. | Martin Hille |
6. | In welchen IDEs werden Smartphones programmiert, welche Programmiersprachen kommen zum Einsatz? Gibt es Simulatoren oder kann nur auf dem Endgerät getestet werden? Welche Einschränkungen hinsichtlich der Funktionalität haben die Simulatoren? Gibt es Software zur Unterstützung der Testfälle? Welche Kosten entstehen für IDEs, Entwicklerzertifikate usw.? | Ronny Vogel |
7. | Es ist zu untersuchen, welche Möglichkeiten existieren, universelle Apps zu schreiben, d.h. ein App wird einmal programmiert und der Compiler kompiliert für die jeweilige Plattform der Hersteller. | Christian Rolly |
8. | Es ist zu untersuchen, inwieweit Smartphone-Apps in HTML5 "programmiert" werden können, d.h. es wird im Browser des Smartphones oder per Web-App eine Webseite aufgerufen, die in HTML5 erstellt wurde. Dabei ist insbesondere zu untersuchen, welche Einschränkungen es dabei gibt, z.B. in der Bedienung (Gesten, Wischen usw.), in der Funktionalität und im sogenannten "Look & Feel". Die Hauptfrage ist: Ist es möglich, native Smartphone-Anwendungen durch HMTL5-Webseiten zu ersetzen? | Christopher Rohde |
9. | Die Leistungsfähigkeit von Smartphones und mobilen Geräten nimmt kontinuierlich zu. Dies beschränkt sich nicht nur auf Prozessorleistung und Speicher, sondern trifft auch auf die Grafikleistung zu. Moderne Spiele demonstrieren das sehr eindrucksvoll, allerdings lässt sich die Leistung auch für seriösere Anwendungen gebrauchen. Im Folgenden soll untersucht werden, welche APIs und Entwicklungsumgebungen es für 3D-Grafik auf Smartphones gibt und wie diese sich von regulären APIs unterscheiden. Des weiteren sind Beispiele für die Nutzung von 3D-Grafik und Visualisierungstechniken auf mobilen Geräten im professionellen und militärischen Umfeld anzuführen, bzw. eigene Ideen hierzu zu entwickeln. | Christian Haupt |
10. | Dank der zunehmenden Ausstattung von Smartphones mit diverser Sensorik wie Kamera, GPS und Accelerometern erleben Augmented-Reality-Apps einen regelrechten Boom. Von Sternenkarten über Navigations-Apps bis hin zur Sehhilfe für Farbenblinde existieren beinahe für jedes AR-Szenario eine App. Die Idee der Augmented Reality ist im auch im militärischen Bereich nicht unbekannt. In diesem Vortrag soll analysiert werden, welche Einsatzszenarien für AR auf Smartphones existieren, inwieweit sich diese von zivilen Anwendungen und bisherigen miltiärischen AR-Systemen unterscheiden, und ob es bereits Beispiele für deren Realisierung gibt. | Matthias Kuc |
Organisatorisches
Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar
1. Teilnahme an allen Seminarvorträgen
2. Eigener Vortrag zu einem der oben genannten Themen
3. Schriftliche Ausarbeitung des Vortragthemas
Teilnahme
Es wird eine regelmäßige Teilnahme an allen Vortragsterminen vorausgesetzt. Wünschenswert ist hierbei eine rege Teilnahme bei der Diskussion nach jedem Vortrag.
Vortrag
Für jedes Vortragsthema stehen 45 Minuten zur Verfügung, von denen 30 Minuten für den reinen Vortrag und 15 Minuten für Fragen und Diskussion reserviert sind.
Ihnen steht im Vortragsraum ein Beamer zur Verfügung. Nutzen Sie nach Möglichkeit Ihren eigenen Laptop, dadurch können Sie sicher sein, dass Ihre Präsentationssoftware entsprechend Ihrer Erfahrung funktioniert. Bitte testen Sie den Laptop vorher mit dem bereitgestellten Beamer.
Die Vorträge bauen teilweise inhaltlich aufeinander auf. Bitte beachten Sie das bei Ihrer Vorbereitung und Ausarbeitung und vermeiden Sie es, Ihre Zuhörer durch endlose Wiederholung der Grundlagen, die in anderen Vorträgen schon dargestellt wurden, unnötig zu langweilen.
Die Vortragsreihenfolge entspricht der Reihenfolge der Themen, wie sie bei der Vorbesprechung vergeben werden.
Ausarbeitung
Detaillierte Informationen zur Ausarbeitung finden Sie demnächst hier.
Bewertung/Benotung
Das Seminar wird benotet.
In die Note geht sowohl der Vortrag als auch die Ausarbeitung ein. Der Vortrag (Folien, Präsentationsstil, Inhalt des Vortrags,) geht zu 2/3 in die Note ein, die Ausarbeitung zu 1/3.
Kontaktadressen der Betreuer
Oscar Bertin: oscar.bertin@unibw.de
Jörg Czanderle: joerg.czanderle@unibw.de